Die europäische Entgelttransparenzrichtlinie (Richtlinie (EU) 2023/970) verpflichtet die Mitgliedstaaten, klare und verbindliche Maßnahmen zur Förderung der Entgeltgleichheit einzuführen. Für Unternehmen bedeutet dies erhebliche Veränderungen bei Recruiting-Prozessen, der Gestaltung von Vergütungssystemen sowie der internen Entgeltberichterstattung.
Die Frist für die Umsetzung der Entgelttransparenz-Richtlinie endet für die Mitgliedstaaten am 7. Juni 2026. Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass das Gesetzgebungsverfahren in Deutschland erst Ende März / Anfang April 2026 offiziell beginnen wird. Mit der nationalen Umsetzung stehen Arbeitgeber vor neuen Herausforderungen: Von der Offenlegung von Entgeltspannbreiten in Stellenanzeigen über verpflichtende Entgeltberichte bis hin zu erweiterten Auskunftsansprüchen.
Gemeinsam mit der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven sowie der Handwerkskammer Bremen möchten wir Sie über den aktuellen Stand der Umsetzung, die absehbaren rechtlichen Anforderungen und die praktischen Auswirkungen auf die betriebliche HR-Arbeit informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsleitungen und Personalverantwortliche.
Als Referentin haben wir Frau Julia Vanessa Stahn, Referentin Sozialpolitik (Syndikusrechtsanwältin) vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall gewinnen können.
Um möglichst vielen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen, führen wir die Veranstaltung jeweils in der Zeit von 14.00 bis ca. 17.00 Uhr durch:
| 28. April 2026 in Bremerhaven, | 29. April 2026 in Bremen, |
| t.i.m.e.Port II | Haus Schütting |
| Barkhausenstraße 2 | Am Markt 13 |
| 27568 Bremerhaven | 28195 Bremen |
Wir möchten Sie daher bitten, sich die Termine vorzumerken. Die Einladung mit der Möglichkeit zur Anmeldung erfolgt zeitnah vor der Veranstaltung.